Hameln: Zwischen Befreiung und Galgen

Z dużą radością, ale też i ze wzruszeniem przedstawiam treść artykułu prasowego, który ukazał się w niemieckiej gazecie "Dewezet" na temat egzekucji Polaków powieszonych w więzieniu w Hameln między 1946 a 1949 rokiem. Dziękuję przede wszystkim panu Bernardowi Gelderblom za pomoc oraz merytoryczne wsparcie przy kwerendzie archiwalnej. Temat wciąż pozostaje otwarty i wymaga dalszych badań, które będę kontynuować w najbliższych miesiącach.
W Dolnej Saksonii w drugiej połowie lat 40. XX wieku brytyjskie sądy wojskowe skazały na śmierć 31 Polaków, a więzienie w Hameln stało się centralnym miejscem wykonywania kar śmierci. Trzydziestu Polaków zmarło w wyniku egzekucji przez powieszenie (tzw. "powieszenie sądowe"), jedna osoba została rozstrzelana przez brytyjski pluton egzekucyjny na terenie więzienia. Wszystkie osoby zostały pochowane między czerwcem 1947 a grudniem 1949 roku na terenie cmentarza miejskiego "Am Wehl" w zbiorowej kwaterze grobowej oznaczonej numerem "CIII". W 1954 roku szczątki jednego z Polaków, pracujących w czasie wojny jako kapo w obozie Bergen-Belsen, zostały ekshumowane wraz z pozostałymi 90 ciałami z więziennego dziedzińca i ponownie pochowane, tym razem na cmentarzu Wehl. Dzisiaj anonimowa, zbiorowa "mogiła powieszonych osób" jest całkowite opuszczona, zarośnięta i w żaden sposób nieoznakowana. Moja praca ma na celu zwrócenie uwagi na wydarzenia zza więziennych murów "Zuchthaus Hameln" oraz opracowanie biografii wybranych Polaków. Zapraszam do zapoznania się z tekstem artykułu!
Zwischen Befreiung und Galgen
Lehrerin forscht zum Schicksal erhängter Polen
Joanna Czopowicz ist aus Warschau nach Hameln gekommen, um die Geschichte in Hameln hingerichteter Landsleute zu recherchieren. So wie die des befreiten KZ-Häftlings Jerzy Andziak, der nach dem Zweiten Weltkrieg im Auffanglager die Bodenhaftung verlor und kriminell wurde.
HAMELN. Auf dem Friedhof Wehl liegt Jerzy Andzialik mit 30 anderen polnischen Männern begraben. Ausgerechnet ein KZ-Überlebender liegt hier Seite an Seite mit ebenfalls hingerichteten KZ-Aufsehern auf dem anonymen Gräberfeld C III. Der praktische und zugleich makabre Grund: Im früheren Hamelner Zuchthaus befand sich die Hinrichtungsstätte der britischen Besatzungszone. Das Schicksal der entwurzelten Männer, die nach dem Krieg auf die schiefe Bahn geraten waren und hier ihr Ende fanden, lässt die Polin Joanna Czopowicz nicht los.
Czopowicz ist 42 Jahre alt, kommt aus Warschau und ist von Beruf Lehrerin. Für ihre Recherche hat sie den Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom getroffen, der viel zum Thema geforscht hat und mit dem sie seit über einem Jahr in Kontakt steht. "In Polen ist das Schicksal dieser Männer kaum bekannt", sagt Joanna Czopowicz. Das möchte die 42-Jährige ändern.
Die Frage, warum von den Alliierten befreite KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter Jahre später von denselben Besatzern zum Tode verurteilt wurden, führt tief in die Nachkriegswirren. Zu Menschen, die nach dem Krieg heimatlos geworden sind. Die Rückkehr sei (unter anderem) für viele Polen keine Alternative gewesen, erklärt Bernhard Gelderblom, denn Arbeit und Nahrung seien knapp gewesen in der zerstörten Heimat. In Busko-Zdrój (Warthegau) in Polen wäre Andziak wohl Schlosser geworden. Als solcher hatte er eine Lehre begonnen. Doch weil er dafür den Job als Laufbursche bei einer deutschen Firma aufgegeben hatte, wird er als 15-Jähriger verhaftet. Er muss Zwangsarbeit in verschiedenen Lagern verrichten, endet schließlich im KZ Bergen-Belsen – mit Bildern im Kopf, die er nicht vergessen kann.
Nach der Befreiung durch die Alliierten gehört er zu den sogenannten "Displaced Persons (DPs)". Zu den ortslosen oder verschleppten Personen, die in Deutschland in selbstverwalteten Auffanglagern oftmals unter prekären Bedingungen leben. Für die Besatzer ist die Versorgung der DPs eine zusätzliche Herausforderung. Zwar gibt es in den DP-Camps auch eigene kulturelle Veranstaltungen, doch sie gelten auch als Horte des Schwarzhandels, des Verbrechens und der Prostitution.
In einem dieser Camps verliebt sich Andziak, heiratet und wird Vater. Und er wird straffällig. Am 26. Juli 1948 zieht er mit seiner Bande los, um Bauernhöfe auszurauben. Im Kreis Uelzen werden sie von einem Polizisten gestellt. Er versucht, Andziak die Waffe aus der Hand zu treten, Andziak schießt. Der Polizist stirbt.
Jerzy Andziak wird daraufhin zum Tode verurteilt. Noch Anfang August schreibt er in Hameln ein vierseitiges Gnadengesuch, in dem er um sein Leben fleht und sagt, dass er so gerne bei Frau und Kind wäre, und "dass er noch einmal etwas anderes von dieser Welt kennenlernen möchte".
Joanna hat es noch einmal selbst übersetzt, so wie auch das Gnadengesuch von Teofil Walasek aus dem Jahr 1946. Überall, wo es noch Unterlagen gibt, wie zum Beispiel im Staatsarchiv in Hannover oder in Hameln, forscht sie. Eine große Hilfe ist ihr Bernhard Gelderblom. Für eine Woche ist sie bei ihm in Hameln zu Besuch. Zu Besuch in der Stadt, in der Jerzy Andziak am 6. Dezember 1949 hingerichtet wird.
Sein Gnadengesuch wird nicht erhört, obwohl die Todesstrafe mit der Einführung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 eigentlich abgeschafft wurde. Für die DPs sind nicht die Deutschen zuständig, sondern die Gerichte der britischen Besatzer. Dieser juristische Unterschied wird Andziak zum Verhängnis. Die Hinrichtung in Hameln ist die letzte in Niedersachsen, für die extra der oberste Henker der britischen Krone, Albert Pierrepoint, eingeflogen wird. Rund 200 Menschen sind bis zu diesem Tag seit 1945 in Hameln verurteilt und getötet worden.
Info: www.dewezet.de
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